Männerturngruppe: 3 Tage in der Karibik des Nordens

Ende Februar war es wieder soweit. 17 Männerturner der TuSG machten sich auf den Weg nach Baltrum. Die kleinste Insel der Nordsee zeigte sich für wieder von ihrer schönsten Seite. Drei Tage Sonne pur, noch etwas kühl, aber genug, um bei Inselwanderungen ins Schwitzen zu kommen.
 
Unter der Leitung von Uwe Bulmahn und Christian Herzig wurde sich Freitags um 10:00 Uhr auf den Weg gemacht. Wenn auch mit kleinen Hindernissen wie z.B. einem Vergessenen Teammitglied, mehreren Trecker und LKW auf der Straße sowie dazu noch gesperrte Straßen oder dem Heizungsausfall in der Unterkunft (wurde behoben). Zum Programm gehörten außerdem noch Kaffee & Brötchen in Oldenburg. Somit wurde es dann zwar knapp an der der Fähre, aber der Kapitän war an diesem Tag ein Wiedensahler.
Danke fürs warten BALTRUM-FÄHRE!!!
 
Nach der längeren Autofahrt kam dann ein ausgedehnter Spaziergang zum Inselheim des Niedersächsischen Turnerbund (NTB) grade recht. Mit dem Wind im Rücken und der Sonne im Gesicht, warteten in der Unterkunft schon Kaffee und Kuchen auf uns. Willi Wehling, zuständig für den Kamin, machte es uns sogleich gemütlich. Andreas Fiebig, Christian Herzig und Thomas Wartmann waren als NTB erfahrendes Küchenteam am Start. Für die Getränkezufuhr hatten die Brüder Klaus & Michael Meyer den Schlüssel für den Keller. Auf irgendeine Art und Weise brachte sich jeder mit ins Gruppengefüge ein. Cheffe Uwe hatte indes die Oberaufsicht und somit alles im Griff. Der erste Abend ging dann auch gemütlich am Kaminfeuer mit guten Gesprächen zu Ende.
Der zweite Tag startete mit einem guten Frühstück. Ausgeschlafen oder auch abgebrochen, ging es dann auf einen ausgedehnten Inselrundgang. Hier war unser Fotograf Gerhard Heumann für jedes Motiv dankbar. Vom
Oben-Ohne-Foto von 17 stattlichen Kerlen, über Seepferdchen am Stand, Dünengras im Wind, der Nordsee mit den TuSG-Jungs bis zum gemütlich auf der Buhne sitzendem Angler, hatte er alles vor der Linse. Im NTB Heim wartete dann schon eine heiße und scharfe Tomatensuppe mit Baguette auf die Truppe. Den freien Nachmittag nutzten einige Turner zum Dösen auf dem Zimmern, Kaffeetrinken in der Sonne, oder vorm Radio um Fußballbundesliga zu hören. Aber auch 6 kg Kartoffeln wollten geschält sein, was fast in einen Wettkampf ausartete. Man(n) hatten jedenfalls viel Spaß beim Schälen.
 
Netter Besuch aus dem Münster- und Ammerland schaute dann bei uns noch vorbei und man hielt einen kurzen Plausch. Derweil herrschte im Küchenteam schon wieder reges Treiben, galt es doch die hungrigen Mäuler zu stopfen. Lecker Leberkäse/Ei mit Bratkartoffeln und Salat waren das Ergebnis für die Jungs. Am Abend dann die berüchtigte „PRIEL-TAUFE“, Jeder neue Mitfahrer hat dies in der Gruppe erfahren müssen. Diesmal traf es Dirk Brase aus Raderhorst. Damit er nicht alles alleine machen musste, waren mit Christoph Müller, Michael Meyer und Matthias Wanke drei erfahrene Täuflinge mit dabei. Später gab es dann noch einen Knobelabend. Hier siegte Detlef Meyer, vor Carsten Dreyer und Dirk von der War. Mit der nötigen Bettschwere ging es dann auf die Zimmer, den schließlich hatten wir Teil 2 der Inselwanderung nach dem zweiten Frühstück noch vor der Brust.
Auch am Sonntag lachte die Sonne uns entgegen, zwar windiger als die Tags zuvor, aber trotzdem toll. Wir hatten Glück, ließ Margret Tobiasen vom NTB über Handy mitteilen, dass man neidisch werden konnte.
 
Natürlich hatte die Küche nach dem mehrstündigem Rundgang wieder was in Petto. Linseneintopf nach Wartmann’s Art war angesagt. Danach wurden die verschiedenen Teams zum Aufräumen und Putzen zugeteilt. Alles ging zügig von der Hand, sodass vorm Abmarsch zum Hafen noch gemütlich ein Kaffee getrunken werden konnte.
 
Blitzblank aufgeräumt und abgerechnet, wartete dann am Hafen unsere Fähre zur Überfahrt nach Neßmersiel. Vorbei an Seehundsbänken und der untergehenden Sonne, ging es Richtung Festland. Unsere Großraumfahrzeuge standen bereit und so ging es dann gut gelaunt Richtung Heimat. Ein kühles Getränk in der Hand, ein Hasenbutter auf dem Schoß und mit viel Gesprächsstoff im Gepäck, erreichten wir dann alle wohlbehalten unsere Zuhause.
 
Danke an Alle die mit waren und bis zum nächsten mal!

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