Das ist unsere Geschichte

25. November 1906
MTV Gründung
Im Gasthaus Bredemeier gründete sich aus 29 Personen, 23 Aktive sowie 6 Passive, der Männer -und Turnverein (kurz MTV) Wiedensahl. Zum ersten Vorsitzenden wurde Dr. Hans Schuster gewählt.
25. November 1906
1907 bis 1910
Die Anfänge
Am 20. Mai 1907 stellte sich der MTV bei einem Schauturnen im Saal der Gaststätte Bredemeier der Öffentlichkeit vor. Der Inhaber hatte

damals die ersten Geräte auf eigene Rechnung gekauft und den Aktiven kostengünstig zur Verfügung gestellt.

Die Höhepunkte dieser Schauturn-Programme waren die Festrede und die Pyramide. Dies lockte Jahr um Jahr mehr Mitglieder.

1907 bis 1910
1910 bis 1920
Fußball wird integriert

Im Jahre 1910, wurde zum ersten Mal der Fußball in die Vereinschronik aufgenommen welcher am 15. November 1920 dem MTV eingegliedert wurde.

Nach diversen sportlichen Erfolgen bat der damalige Vorsitzende Friedrich Welhusen am 04. Januar 1928 die Gemeinde, dem MTV einen Sportplatz zur Verfügung zu stellen, was dann bis 1948 andauerte. In der Zeit dazwischen musste auf Wiesen und Weiden trainiert werden.

1910 bis 1920
14. September 1940
MTV wird zu TuSG
Im Jahr 1940, genau genommen am 14. September 1940, wurde per einstimmigen Beschluss der Name in "Turn- und Sportgemeinschaft Wiedensahl" umgewandelt. Der damalige Vereinführer (Adold Schaer) wurde zum Gemeinschaftsführer ernannt.
14. September 1940
1946 bis 1960
Nachkriegszeit

Nach der Kapitulation hatten in Deutschland alle Vereinigungen aufgehört zu bestehen. Bereits zu Kriegszeiten lag der Verein "wohl ganz darnieder". Dem Wunsch der Neubildung folgte man dann am 06. Januar 1946. Nach dieser Neubildung folgten zahlreiche erfolge der Turnsparte.

Die "Heinrich-Riege" erlangte auch über die Landesgrenzen hinaus außerordentlich große Popularität. Die Sparte Turnen war im Jahre 1960 auf dem Höhepunkt angelangt.

1946 bis 1960
1964 bis 1975
Sportanlage

Nach Gründung der Sparte Fußball musste ein Fußballplatz bereitgestellt werden. Nachdem zuerst auf einigen Wiesen am Ortsrand gespielt wurde, hatte die Gemeinde das heutige Sportgelände gepachtet und im Jahr 1964 gekauft. In den Jahren 1969 bis 1971 wurde der Platz mit viel Eigenleistung der Mitglieder und Freunden völlig neu gestaltet.

1972 wurde mit dem Bau des Sporthauses begonnen, der im Jahr 1973 abgeschlossen wurde. Mit einem Tag der offenen Tür am Sonntag, den 05. Dezember 1973, wurde dieses Haus der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dem Bau der Flutlichtanlage im Jahr 1975 wurden die Arbeiten am Sportgelände fürs erste abgeschlossen.

Diese Baumaßnahmen wirkten sich positiv auf die Entwicklung der Fußballsparte aus. Diese wurde zeitweilig zur dominierten Sparte im Verein. Höhepunkte waren die Pokalturniere und später (bis heute) die Sportwochen

1964 bis 1975
1985 bis 1987
Erbauung der "Kleinen Halle"

Die Sparte Turnen litt eine gewisse Zeit darunter, dass keine geeignete Halle zur Verfügung stand. Leistungsmäßig war sie bis in die sechziger Jahre hinein sehr stark, denn einige Turner der sogenannten "Heinrich-Riege" turnten in der Kreisriege des Turnkreises Schaumburg.

Das sportliche Angebot wurde 1968 durch die Gründung der Tischtennissparte erweitert. Nach anfänglichen Erfolgen litt die Sparte an dem unbefriedigten Raumangebot., so dass der Ruf nach einer Halle immer größer wurde.

Da die Gemeinde 1985 nach längeren Verhandlungen den Saal der Gastwirtschaft Rode und den angrenzenden Garten kaufen konnte, wurde dieser Notstand behoben. Dieses Areal wurde in den Jahren 1986 und 1987 zu einer kleinen Halle und zu einem Trainingsplatz mit den erforderlichen Umkleide- und Sanitärräumen ausgebaut.

So entstand ein, für die örtlichen Verhältnisse, gutes Angebot, welches sich auf weitere Angebote auswirkte.

1985 bis 1987
90er/ 2000er Jahre
Angebotserweiterungen

Von diesem neuen Raumangebot profitierten besonders die auf eine Halle angewiesenen Sparten. Zum Beispiel die Kinderturngruppen, die verschiednen Gymnastikgruppen, sowie die Tischtennissparte. Viele Kinder, Sportfreundinnen und Sportfreunde nutzen diese Angebote, so dass die Mitgliederzahl des Vereins seitdem ständig gestiegen ist.

Aber auch das erweiterte Angebot durch die Gründung der Wandergruppe, sowie der Beitritt der Volkstanzgruppe haben hierzu beigetragen. Mit den erforderlichen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen wurden und werden die Gebäude sowie Plätze immer den Bedürfnissen der Mitglieder*innen angepasst.

90er/ 2000er Jahre
2006
100-jähriges Jubiläum

Im Jahr 2006 feierte die TuSG Wiedensahl ihr 100-jähriges Jubiläum im Rahmen großer Aktivitäten, wie zum Beispiel der "Blau-Weißen Ballnacht".

In selben Jahr erschien dann auch der von Klaus Sölter und Horst Jedamzik in gemeinschaftlicher Arbeit erstellte Kalender mit allerlei Wissenswertes und Interessantem um die TuSG Wiedensahl.

2006

Die TuSG heute...

Nachdem Klaus Sölter (1988-2009) den Posten als Vorsitzender aufgab, konnte zunächst kein Nachfolger gefunden werden. Das brachte die Verantwortlichen dazu, die bisherige Satzung durch einen Mitgliederbeschluss abzuändern und so den Vorstand neu zu strukturieren. Bei der Jahreshauptversammlung 2010 wurde diese dann in die Tat umgesetzt und fortan bildete sich der Hauptvorstand aus drei Vorstandssprechern sowie dem Sport – und Finanzwart. Diese Umstrukturierung sorgte für die nötige rechtliche sowie organisatorische Sicherheit und hat bis heute Bestand.

Der Sportverein hat sich kontinuierlich aufwärts entwickelt und ist aus dem Leben der Dorfgemeinschaft nicht mehr wegzudenken! Viele Generationen haben die Idee der Gründer aufrecht erhalten und weiter gefördert, so dass den Sporttreibenden immer ein Angebot zur sportlichen Betätigung – der Zeit entsprechend – geboten wird.

Wesentlich zu dieser Entwicklung hat wohl auch mit beigetragen, dass der Verein immer von Sportfreunden geführt wurde, die mehrere Jahre im Vorstand tätig waren. Viele Vorstandsmitglieder hatten und haben ihre Aufgaben rund zwanzig und mehr Jahre ausgeführt.

Aufgrund der Zusammensetzung von Jung und Alt, Erfahrung und Tatkraft, herrschte fasst immer ein ruhiges Klima im Vorstand und es konnte langfristig geplant werden. Das stetige Wachsen der Mitgliederzahl im Verein ist nicht nur auf den Beitritt junger Sportfreunde zurückzuführen, sondern auch dadurch, dass viele nach ihrer sportlichen aktiven Zeit im Verein als so genannte fördernde Mitglieder treu geblieben sind.

In den letzten Jahrzehnten sind gute Voraussetzungen für verschiedene sportliche Betätigungen geschaffen worden, so dass die TuSG ruhig in die nächsten Jahrzehnte schauen kann. Neben Leistungssport kann auch vielseitiger Breitensport betrieben werden. Alle bisherigen Verantwortlichen sowie die jetzt Verantwortung tragenden Vereinsmitglieder sind sicher froh, wenn diese Angebot von vielen Sportfreunden genutzt wird. Zudem gelang der Boule-Sparte in den letzten Jahren bundesweite Erfolge, inklusive deutscher Meisterschaften, zu erzielen, was dem Verein überregionale Wahrnehmung verschaffen konnte.

Auf diesen Erfolgen und den extremen Zusammenhalt zwischen den Mitgliedern und Vorstandsmitgliedern der TuSG Wiedensahl lässt sich eine erfolgreiche Zukunft aufbauen und weiter gestalten.

Die TuSG Wiedensahl
Ein Verein – Eine Gemeinschaft

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